Startseite | Kontakt | Impressum | Haftungsausschluss
Sie sind hier: Startseite » Fahrsport

Faszination - Fahren mit Pferd und Kutsche

Fahren nach Benno von Achenbach

Das Fahren mit Pferd und Kutsche hat lange Tradition und ist eng mit der bäuerlichen Kultur verwurzelt. Eingesetzt bei der Arbeit und Hauptverkehrsmittel auf Straßen und Wegen, waren Gespanne ein vertrauter Anblick.
Dies ist heute nicht mehr der Fall. Aber stilgerechte Kutschen, ein farbenprächtig geschmücktes Gespann auf einem Fahrturnier oder ein Freizeitfahrer, der mit seinem Pferden im flotten Trab die Natur genießt, all dies ist Vergnügen für jeden Fahrer und eine Augenweide für die Zuschauer. Es sieht so einfach aus. Aber auch Fahren will gelernt sein. Das Gespann erfordert eine Fülle von Wissen um Geschirre, Wagen und korrekte Pflege, die richtige Anspannung und vieles mehr. In früheren Zeiten wurde dieses Wissen rund um das Fahren vom Vater an die Kinder weitergegeben. Wertvolle Informationen bieten der Erfahrungsschatz von „alten Hasen“.
Ganz gleich um welchen Fahrsport es sich handelt, man sollte sich stets vor Augen halten, dass Pferde Lebewesen sind, mit einer ureigensten Sprache. Es erfordert Zeit, um den Pferden und Fahren die Chance zu geben sich kennenzulernen, um sich gegenseitig zu „beschnuppern“.
So wird eine Symbiose zwischen Pferd und Fahrer gewährleistet. Benno von Achenbach, der „Fahrpapst“ in Deutschland, war um die Jahrhundertwende bis zu seinem Tod im Jahr 1936 Verfechter der nach ihm benannten Fahrlehre zur Pferdeschonung.

Zurück

Weiter

Wieder einmal konnten Mitglieder der Almendorfer-Ponyfreunde das geschäftliche mit dem Angenehmen verbinden.
Grund des Ausflugs war der Ankauf einer Trainingskutsche bei der Firma Fahrsport Hansmeier in Kalletal. Nach Abschluss des Vertrages, war Herr Hansmeier so freundlich, uns seine Schätze im Betriebseigenen Kutschen-museum zu zeigen.
Mit kompetenter Führung durch Herr Dieter Haß, sahen wir bestens restaurierte Kutschen aus den vergangenen Jahrhunderten.
Schon sehr früh hat sich das Haus Fahrsport Hansmeier mit der Restauration alter Kutschen und Wagen beschäftigt. Über Jahre gewachsene traditionelle Handwerkskunst und die Liebe zu alten Kutschen sichert Ihnen Aufträge aus der Industrie, aber auch von privaten Sammlern.
Um Euch einen Eindruck zu vermitteln, haben wir Fotos der Kutschen mitgebracht.
Herr Haß hat uns angeboten, eine Führung für den gesamten Verein zu machen.
Habe ich Euer Interesse geweckt? Meldet Euch über das Kontaktformular, dann kann ich eine Führung vereinbaren.

Diese Lehre kann in sieben Punkten zusammengefasst

  • Zum korrekten und sicheren Fahren gehören die Achenbachleine, die Peitsche und die feste Bracke.
  • Auf korrektem Ein- und Zweispännig fahren ist das Fahren des Vier- und Mehrspänners aufgebaut. Ein umlernen  ist nicht notwendig
  • Die rechte Hand ist jeden Augenblick frei zum Grüßen, Bremsen, Peitschengebrauch und Geben von Fahrtrichtungszeichen.
  • Die senkrechte Stellung beider Hände in der Dressurhaltung ermöglicht Wendungen des Gespannes lediglich durch Drehung der Handgelenke.
  • Alle Wendungen und auch das Ausweichen werden nur durch Nachgeben mit der äußeren Leine eingeleitet. Bei Linkswendungen wird die rechte Leine nachgegeben, bei der Rechtswendung die linke. Den Wendungen geht immer das verringern des Tempos voraus.
  • Rechts- und Linkswendungen sind grundsätzlich voneinander verschieden und werden deshalb auch unterschiedlich gefahren.
  • Niemals eine oder beide Leinen gleiten lassen. Dies macht korrektes Fahren unmöglich, und ist deshalb verboten.